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wenn man es kbm reichen will, zu faul ist darnach zu grei-fen.— Ich habe freilich Schuld, aber so arg doch nicht. DieSache verhält sich so: Eine ganz honorable Bürgcrfrau, dieich sehr wohl kenne, wollte eines Gesuchs wegen bei der Regie-rung, nach Hannover reisen und fragte bei mir an, ob ich Et-was mitzuschicken hätte. Ich packte also, um ihr einen Gefal-len zu thun, das Glas für Ew. Wohlgebor, ein und über-schickte es ihr. Sie können also glauben, werthester Freund,als ich von Ihnen erfuhr, daß das Glas nicht abgeliefert wor-den war, erschrak ich nicht wenig. Indessen ist Alles recht gut,die Reise hat sich verzögert, und ich habe das Glas wieder, ichbedaure nur, daß ich Sie für Ihre große Güte so lange insuspenso gelassen habe. Ich habe also die Ehre das Verlangtebeizulegen. Am angenehmsten wäre es mir, wenn die ganzeMaschine unter Ihrer einsichtsvollen Leitung verfertigt werdenkönnte. Aber eine nothwendige Bedingung ist, daß ich fürAlles bezahle und zwar weil Sie, was Sie hierbei schenkenwollten, wenigstens mir nicht schenken würden. Ich werdedas Ganze dem physikalischen Cabinet einverleiben. Nun hatmir königliche Regierung ganz überlassen, was ich anschaffenwill, wovon ich die Rechnung an Hr. Eisendecher einschicke.Was wollten Sie sich also da in Unkosten setzen? Freilich wird,wie ich leicht voraussetzen kann, das Beste immer ein Geschenksein und bleiben müssen, ich meine die Gemälde. Eine Be-zahlung für diese nach Würde möchte auch die Summe garsehr übersteigen, die ein Cabinet wie das unsrige auf eine Zau-berlaterne verwenden kann.
Ach Gott, ich mag fast die Zeitungen gar nicht mehr le-sen. Wer hätte, als wir in Hannover beisammen waren, den-ken sollen, daß mitten in Europa eine Räubernation entstehen