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2 (1867)
Entstehung
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sondern sogar eine Abnahme gefunden haben, denn sobald alleelastische Materie entwickelt ist und die Kugel alle die Geschwin-digkeit hat, die ihr die Materie mittheilen kann, so sollte derLauf aufhören, denn von dem Augenblick an wird er hinderlichdurch Friction.

Bisher habe ich angenommen, daß die Kugel gar keinenWiderstand anders, als durch ihre Trägheit thuc, so daß siesich schon bei Entzündung des ersten Körnchens Pulver bewegt.Verschafft man ihr aber auf irgend eine Art einen Halt, sodaß sie sich nicht gleich bei der ersten Entzündung bewegt, sokann der Lauf kürzer sein, weil sich die völlige Auflösung desPulvers bei einer geringer» Entfernung der Kugel von demZündloche verringert, und dann die Kugel einen Theil entwe-der ganz in Ruhe oder doch bei langsamer Bewegung, empfängt.Ja, wäre es möglich, diesen Widerhalt der Kugel so genaugegen die Kraft des Pulvers abzuwägen, daß sie erst in tumPunkt von Zeit zu weichen ansinge, da alle Materie reif ist,so brauchte man gar keinen Flintenlauf, da aber dieses ein ge-fährliches Instrument wäre, so läßt man lieber die Kugel schongleich anfangs sich bewegen, und damit sie nicht eher cchappnenkann, bis sie den ganzen Stoß empfangen hat, in der engenRöhre hinlaufen, in welcher jene Kraft nach und nach bereitetwird. In der Thal ist der Verlust, der durch die Ausbreitungder Materie nach der Länge des Laufes entsteht, gegen den Bor-theil der mindern Gefahr unerheblich. Denn das Flüssige, inwelches das Pulver aufgelvs't wird, bekommt durch die Hitze,womit diese Auflösung im Gewehr verbunden ist, eine Elastici-tät, die fast l8vl) mal größer ist als die von unserer Luft, undda bleibt immer noch Kraft genug übrig, um einen solchenTaujch ohne sonderlichen Schaden zu treffen. Eine Art von