Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
133
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solchem gefährlichen Gewehr sind die Pistolen, die von hintengeladen werden, und wo die Kugel ohne ihre Figur zu än-dern nicht heraus kau», diese Pistolen schießen fast so wett alseine Flinte, Die Friction thut bei dem kurzen Lauf Nichts.Man muß sich vorstellen, die Kugel wiege beim Losdrücken z. E.ist Pfunde und verwandele sich in dem nächsten Zehnrbeile ei-ner Secundc in eine 1 löthige. Ans diesem Allen erbellt auch,daß, wenn die Kugel nur aufgehalten wird, bis die Materiereif ist, es gleich viel sei, wo es geschieht fden Verlust durchAusbreitung abgerechnet). Machte man eine Flinte, die sichoben etwas verengerte, und ließe die Kugel von hinten hineinlaufen oder schraubte das engere Stück vor, so würde sie eben-falls weit schießen. Eine ähnliche Beschaffenheit hat es mit denKnallbüchsen der Kinder. Der obere Pfropf steht oben heraus,und wenn die Büchse los geht, so fährt er dem ungeachtet ofthaushoch.

Hieraus folgt, daß alle Flinten, in welche man die Kugelbloß hinunter rollen läßt, ohne auch einmal einen derben Pfropfaufzusetzen, nicht lang gemacht werden können, und daß demohngeachtet die plötzlichste Entzündung immer die beste ist. DieLänge des Lauts vertritt die Stelle des gewaltsamen E-nkeilcusder Kugel. Hat man Zeit dieses zu lhun, so ist es besser, weildie Materie mehr conccnirirt ist, aber alsdann muß auch derLauf kürzer sein, weil Alles, was die Kugel nach völliger Ent-zündung des Pulvers noch von Flmte zu durchlaufen hat, schäd-lich ist. Soldatenflintcn, die immer in Eile, Angst und Nothgeladen werden, sollten also so lang gemacht werten, als dieBequemlichkeit und die übrigen Umstände nur erlauben, vor-ausgesetzt, daß es ein Bortheil ist im Kriege, weit schießen zukönnen. Brauchte man die Gewehre nur i» der Nähe, so

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