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2 (1867)
Entstehung
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würdig und wurde daher schon im Jahre 178t oder 82 (es wardie Zeit da Pius der Letzte in Wien war) in Angelegenheitenseines Hofes nach Wien geschickt. Einen großen Theil des Jah-res 1797 hielt er sich wieder in Wien auf und nun in Rastattseit dem Anfange des Congresses bis jetzt, wo er schleunig nachBerlin beordert worden ist.

Wie aus dem ganzen Zusammenhang seiner Worte unddem Ubergange vom Creditiv an den König und den öffentli-chen Empfehlungsschreiben an die königl. Familie und dieStaatsminister zu der Privatempfehlung an Herrn Nikolai erhellt,so ist seine Absicht nichts weniger als etwa, nach seinen öffent-lichen Geschäften, ein Delafsement in dem Umganz eines derersten Köpfe Deutschlands zu finden, oft zum großen Schadenoder wenigstens großer Störung dieses Kopfs. Nein! sondernaus einigen Winken, die er mir nicht undeutlich giebt, hoffter, von Ihnen, dem ganz Berlin gegenwärtig ist, nur einigenUnterricht wegen seines Verhallens in Rücksicht auf non diplo-matischen Umgang dessen Vernachlässigung oft sehr diplomati-sche Folgen haben kann. Ol thun Sic dieses, theuersterFreund,wenn ich Ihnen nur im Geringsten Werth bin. Ja, ich binüberzeugt, daß in diesem Falle der Rath eines treuen Unter-thanen seines Königs, dem Bevollmächtigten eines treuen Die-ners seines Fürsten gegeben, von wichtigen Folgen für ein ar-mes gedrücktes Land sein kann. Nikolai'n, dem Kosmopolitenwenigstens, brauche ich Nichts weiter zu sagen, er versteht michgewiß; und gegen Nikolai, den schönen Geist, entschuldige ichmich nicht wegen dieses zum Theil verworrenen Geschreibes.Je treuherziger man schreibt, desto mehr schreibt man wie dieKindlein. Sehen Sie, da ist auch eine Rechtfertigung bei Ni-kolai dem Philosophen und dem Menschenkenner.

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