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Freiheit, die ich mir nehme, hierdurch meinen Neffen, deneinzigen Sohn meines bereits 17S6 verstorbenen ältesten Bru-ders, bei Ihnen einzuführen. Er kommt direkte von der trau-rigen Rastadter Messe, wo er sich während der ganzen Ver-sammlungszeit als Hessen-darmstädtischer Legationssecretair auf-gehalten hat, und nun sendet man ihn schleunigst in Geschäftenseines Hofes nach Berlin. Auf dieser Tour schrieb er mir un-ter dem Sten dieses von Eisenach. Da dieser Brief nicht mei-netwegen, sondern meiner glücklichen Relation gegen Sie wegen,tbeucrstcr Freund, geschrieben worden ist, so schreibe ich Ihnendie Stelle ab, die eigentlich der Hauptinhalt des ganzen Briefs ist:
„In sehr wichtigen Aufträgen gehe ich in höchster Eile„nach Berlin, wo ich bei dem dasigen Hofe als Abgeordneter„und tllrarge ck' e4üairos des Landgrafen erscheinen werde.„ Außer meinem Creditiv an den König — der zwar in dem je-„tzigen Augenblick nicht gegenwärtig ist — und mehreren Em-„ pfehlungsschrciben an die königl. Familie und die Etatsmmi-„stcr, wünschre ich in Rücksicht meiner Privatverhältnisse„ eine gme Privatempfehlung zu haben. Bielleicht hätten Sic,„liebster, bester Onkel, die Güte, an Herrn Nikolai zu mei-„ner Empfehlung hierüber einige Zeilen zu schreiben rc."
Sehen Sie, tbeuerster Freund, so wurde ich von diesemguten Menschen aufgefordert, den ich immer, ob wir gleichnur um eilf Jahre im Alter unterschieden sind, ssein Vaterstarb ihm, als er ein Jahr alt war), als mein Kind angesehenund hier in Göttingen unterstützt habe. Zu senrer Ehre mußich hierbei melden, daß diese meine Unterstützung mit dem be-sten Erfolg gekrönt worden ist. Er machte sich sehr bald inunserm Ländchcn, wo sonst Alles von Familienverbindung ab-hing, ohne alle Verbindung dieser Art, durch Verdienst merk-