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ben, den er auch noch bis Michaelis behält. Hier hatte manihm Hoffnung gemacht, daß er vielleicht bei dem Feldlazarethangestellt werden könnte, es ist aber an andern Orten unmög-lich befunden worden, vielleicht bloß unchristlich. Doch weiß ichdieses nicht gewiß. Wäre nicht so Etwas in Berlin oder beiIhrer Armee möglich, und könnten Sie Etwas durch Ihr An-sehn und Ihre Bekanntschaft dazu beitragen? Sehen Sic, dasist die neue Schuld. Wenn mich nicht Alles trügt, so ist ergewiß etwas Ungewöhnliches. Er bat mir bei meiner hundcrt-köpfigen Krankheit besser in die Seele und aus der Seele ge-sprochen als fast irgend Jemand. Auch als Accoucheur ist erin diesen Tagen von Oslander öffentlich gerühmt worden. Ichsage nun Nichts weiter als: salvavi aulinsin rneam.
Der Proceß zwischen Knigge und v. Zimmermann hat einsehr übles Ende für Letztern genommen. Er ist von der Ju-siizcanzlei zu einer Geldbuße von SV Louisd'or und einer förm-lichen Abbitte verdammt worden, die ihm aber Kniggegroßmüthig geschenkt hat. Durch diese und andere Kränkungenist Z. so weit herunter gekommen, daß er sich ganz elend nachEutin bat bringen lassen. Etwas Furcht vor den näher an-dringenden Franzosen mag, gewisser Ursachen wegen, auchmit darunter sein. Nun leben Sie recht wohl, mein Theuer-ster, und vergessen Sie nicht Ihren innigsten Verehrer undFreund.
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Güttingen, den 8tcn Juni 1793.hergeben Sie mir, thcurcr, verchrungswürdiger Mann, dieVIII. 8