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ein anderer von dem Grafen von Sternberg an mich, woriner sagt, daß er nun gewillet sei, den Herrn Lamvadins als Se-cretair zu sich zu nehmen, daß er schleunig nach Petersburgabreisen sollte, und daß er ihm zu diesem Ende IVO Rthl. über-mache. Träfe er ihn bei seiner Ankunft in P. nicht mehr, sowürden die Gebrüder Blandow ihn weiter nach Moskau be-fördern. Dieser letzte Umstand ist für meine Hauprabsicht beidiesem Briefe sehr wichtig, und Herr Lampadius wird Ihnen,werthester Freund, die Stelle in des Grafen eigner Hand vorzeigen.
Da es aber nun wohl schwerlich möglich sein möchte, mitIVO Tbalern eine Reise von hier nach Petersburg zu machen,und über die Einholung weiterer Ordre von Moskau die ganzeAbsicht des Grafen, der den Menschen auf seinen Reisen ge-brauchen will, vereitelt werden würde, so haben ich und einigeFreunde dem Herrn Lampadius gerathen, mit diesen 100 Tba-lern größtentheils bei Wasser und Brot die Reise nach Berlinzu wagen, dort sich genau berechnen zu lassen, wie weit ernoch mit dem Borrath kommen könne und dann zu suchen dieHerren Stricker und Reinhardt zu bewegen, ihm den nöthrg-sien Borschuß etwa weiter zu thun, damit er nach Petersburgkommen kann. Freilich erstreckt sich die Ordre nicht weiter alsauf ll>0 Thaler. Allein da, wie des Grafen Hand ausweiset,die Gebrüder Blandow Ordre haben, ihn nach Moskau zu schaf-fen , so werden sie unmöglich etwas dagegen haben können,diese äußerst sparsame Seele, die ohnehin von jedem Heller Re-chenschaft geben wird, etwa noch von Königsberg bis Peters-burg zu schaffen, wenn es unmöglich sein sollte, mit diesemGelde weiter zu kommen. Der Graf ist ein reicher und billi-ger Mann, und wäre er keins von beiden, so ist ja Lampadiussein Sccrctair, an dem er sich ja wieder durch Abzug erholen