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2 (1867)
Entstehung
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wenn Sie sich der Arbeit unterziehen. Glauben Sie, Ihresverstorbenen Freundes Seele hat sich Ihnen nicht vergeblichmitgetheilt. Im Physischen lebt das Zerstörte noch immer in Nach-kommen fort, warum nicht auch hier? O nützen Sie diesenZeitpunkt, mit der Welt ein Wort zu reden. Sie hat ihreeigene Weise und die Kraft der Lehre ihre Zeiten, geht diesevorüber, so wird ein Augenblick im Kamxf mit Aberglauben,falscher Religion und falscher Philosophie zc. versäumt, denunsere Augen nie wieder haben werden. Ich habe noch nieSubscribenten gesammelt; für dieses Werk verspreche ich Ihnenmeinen ganzen unbeschrankten Beistand von der Seite, ich willAlles Ibun, was ich in der Welt kann; doch eines solchen Bei-standes bedarf ein solches Werk nicht.

Lassen Sie sich doch ja dieses gesagt sein. Denn wer inaller Welt will es thun, wenn Sie es nicht thnn?

Leben Sie recht wohl und vergeben Sie mir meine Zu-dringlichkeit, ich meine Alles wohl und verharre zc.

14.

Göltingen, den 27. April 17S7.

Sehr viele Umstände haben es mir unmöglich gemacht, dieverlangte Vorrede zu schreiben, und bedaure ich, daß mich an-haltende Unpäßlichkeit abgehalten hat, Ihne» dieses eher wis-sen zu lassen. Ich will Ihnen nunmehr die Umstände offen-herzig erzählen, in dem sichersten Vertrauen auf Ihren bekann-ten edeln Charakter.

Als Hr. De Luc hier war, äußerte er ein Verlangen, seinWerk von Hr. Dr. Gehler übersetzt zu sehen, und fragte mich,