Druckschrift 
2 (1867)
Entstehung
Seite
46
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gewesen ist. Zum Beschluß bitte ich Dick jetzt: Sorge jafür Deine Gesundheit, vielleicht gibt Dir, wenn der Schmerzder Trennung, den bloß die Zeit lindern kann, Etwas gewichenist, das künstig minder getheilte Interesse mehr Muße dazu.Vergiß dieses ja nicht, mein Bester, empfiehl mich den liebenDeinigcn und sei versichert, daß ich mit unveränderter Liebeewig sein werde u. s. w.

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Güttingen, den ä, Lkpril t782.

Mein lieber Vetter!

jAen Kaiser habe ich zwar bedauert, aber meine Geschäfte inWien gehen demungeachtet gerade jetzt so, wie sie beständig ge-gangen sind.

Du wirst glauben, einen Patienten von Grünstadt sprechenzu hören, alw allen Scherz bei Seite. Du hast Dich an Dei-nem letzten Posttag in der Addresse versehen, der Brief, den icherhielt, war offenbar an einen Onkel in Wien. Ich will alsonur wünschen, daß in dem Brief an mich, der vermuthlich nachWien gegangen ist, Nichts steht, was jener Herr Onkel nichtwissen darf. Dieses wollte ich Dir nur sagen, zu Mehrermhabe ich kaum Zeit, da Herr Dieterich mir so eben sagt, daßer an Dich schreiben würde, und die Post vor der Thür ist.Hr. Höpfner, an den ich neulich schreiben mußte, wird Dirvon der Situationschalte gesagt haben. Mache doch ja, daßich sie so bald als möglich erhalte mit allen Fortsetzungen.Ich befinde mich so leidlich. Der gute Walser ist schon amDonnerstage abgereist. Wir sind recht gute Freunde geworden.