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Deinen Auftrag habe ich pünktlich besorgt, aber erst gesterndie beiliegende Antwort von Hr. Neuß erhalten; Dn wirst dar-aus ersehen, daß sich der Prinz geirrt hat.
Hierbei habe ich die Ehre mein jährliches Geschenk mit un-fern litterarischen Pfefferkuchen zu machen, wovon 2 DeinerFrau Gemahlin gehören, der ich mich herzlich zu empfehlenbitte. Für Mamsell Lichtenberg habe ich diescsmal keinen bei-gelegt, weil ihr, wie ich glaube, diese Waare nicht sonderlichbekommen ist.
Den Ducaten von Herrn Constst. Rath Wenck bitte ich mei-nem kleinen Patben für Pfefferkuchen, die wirkliche Pfefferkuchensind, zu schenken, oder für Deine vielen Auslagen selbst beizu-stecken. Empfehle mich diesem wackeren Manne recht angelegent-lich. Ich kann nicht sagen, wie sehr er mir gefallen hat, undwünsche sehr Gelegenheit zu haben, ihm dieses mit der That be-weisen zu können. Sage ihm dieses ja, denn es ist kein Com-pliment blos.
Gestern verbreitete sich auf einmal die Nachricht, daß derKönig von Frankreich zum 2tcn Mal schappirt wäre, wie derVötting. Philister sagt. Mich wundert bei den jetzigen ZeitenNichts mehr, als daß gar keine Kometen und keine Zeichen amHimmel stehen, es ist wirklich nicht recht. Unsere Vorfahrenließen doch noch Etwas aufgehen.
Wegen der redenden Beweise -> und b, daß ich wiederKaffee trinken darf, bette ich sehr um Vergebung').
') Auf der Rückseite des Briefs befinden sich zwei Kaffceflcckc, be-zeichnet mit n und b, und darunter jene Worte.