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ob dieses gleich auf die beste Art geschehen ist, so fühle ich michdoch beute, am dritten Tage nachher, in meiner Gesundheit sehrgesunken, und habe die Zeit über nur sehr wenigen und unter-brochenen Schlaf gehabt. Der Himmel stärke Dich nur mitKräften in der schrecklichen Lage, worin Du Dich befinden mußt,ich würde jetzt gewiß darunter erliegen. Ich werde Dir DeineFreundschaftsdienste zu vergelten trachten, und das Andenkenan dieselben nur mit meinem Leben verlieren. Empfehle michden Deinigen recht herzlich. Ich kann unmöglich weiter schrei-ben, ohne meine Umstände sehr zu verschlimmern.
21.
Köttingen, den T Octob. 17M.
Au wirst Dich freilich wundern, daß ich Dir in der äußerstverdrießlichen Lage der Sachen meines verstorbenen Bruders nichtgeschrieben habe, auch nicht einmal ein Zeilchen Dank oder freund-liche Aufmunterung für den vielen Verdruß und den Tumultvon Arbelten, den Dir die Sache zugezogen hat. Einmal, meinbester Freund, bin ich noch gar nicht wieder hergestellt. Ichgehe noch immer, wiewohl äußerst langsam ab, wenigstensnehme ich nicht zu, und mein ganzes Nervensystem ist so äußerstempfindlich, daß mir Alles, was anderen Leuten etwa einmal ei-nen ungeduldigen Seufzer oder ein kleines Seegenspartikelchen ab-lockt, Krämpfe verursacht; für das andere bin ich von Deinenguten Gesinnungen so sehr überzeugt, daß ich weiß, Du bedarfstkeiner Aufmunterung, Dich mir allen Kräften der Sachen DeinesOnkels anzunehmen, der Dich im Leben geliebt und, wie ichweiß, sogar stolz auf Dich war. Was mir die traurige Lage
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