Wann! ich mich Darmstatt kommen werde, weiß der ge.rechte Himmel. Ich glaube, nie. Die Ursachen kann ich hierunmöglich entwickeln. Einige daran wirst Du errathen, dennich sehe aus den Briefen, die Du an meinen Gothaischen Bru-der schreibst, daß Du wirklieh im Stande bist, einen Thei!daran zu errathen. Das sind aber nicht alle. Thue ich ja inmeinem Leben wieder einen Ssusflug ran hier, sv ist es nachEngland, zum letztenmal, oder nach Italien.
Ehe ich auf mich selbst komme , ein paar Worte von demHerrn, Herrn Theodor S ...., der Dir Deinen Plan durch-kreuzt hat. Er ist im Grunde eine ehrliche Haut, aber bei dergrößten Langsamkeit, so seicht, als nur die größte Flüchtigkeites immer sein kann. Er war ein guter Haushälter hier, undin Allem, was Ökonomie anbetraf, ordentlich und richtig,und seinem Bruder Han Fvi tz, mit einem etwas eingeboge-nen Bein, sehr weit hierin überlegen. Der älteste Bruder hießWilhelm Ernst, ist über meine Zeit hinaus, und heirathctedie sogenannte schöne Hombergkin, der 2te war Theodor,der 3te Han Fritz mit dem schiefen Bein, der 4te hieß Chri-stoph und der Ste Carl. Carl halte rothe Haare, so wieWilhelm Ernst. Ich habe Dir so eben allerlei von den Hrn.S . . . erzählt. Die schönste unter den Geschichten wird aberdie gewesen sein, daß sie nicht begreifen konnten, warum mannicht ein Ding in ö Wierthe! theilen könnte.
Daß der Jude M. ausgesagt hat, ich habe ihm versichert,er werde meinen Bruder in Darmstadt treffen, bat mich sehrgefreut, und zwar aus folgenden Gründen: Einmal habe ichden Juden M. in 16 geschlagenen Jahren nicht gesprochen, dasist eins, und in wenigstens 2 geschlagenen Jahren, meines Wis-sens, nicht gesehen, das sind zwei, und Härte ich ihn gesehen