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trotzige Verneinung scheinen gleich unzulässig zu seytt, wcnitdie grellen Widersprüche und feindseligen Reibungen beachtetwerden, welche unsere Wirklichkeit zerrissen, wenigstens ihrBild verdunkeln und jedes Gcsanünturthcil erschweren.
Darüber möchte jczt unter den Stimmberechtigtenwenig Zwiespalt statt finden, daß mit I oh an n W o l f-gang Göthe lgeb. in Frankfurt an: Main d. 2g Aug.»7ä9jj eine neue Zeit der teutschcn Nationallittcratur an-hebet, eng verkettet mit der älteren, freudig und kräftigerwachsen aus gemächlich frcyer Würdigung der ältesten;und eine neue, sich selbst bildende Schule für Kunst in ihremganzen Umfange. Wie dieser größte unserer Dichter, strei-tend und auffassend in seiner, dem mächtig aufstrebendenGeiste bald dienstbaren Umgebung sich selbst gebildet, wieer den Menschen und das Gcheimniß des Menschlichengefunden und, Nach quälenden Misverständuissen undIrrungen, seliges Selbstgefühl gewonnen, wie er sichmit der Welt befreundet, wie er die Natur lieben, ihrebescheiden verhüllte Schönheit erspähen Und die zwischenihr und dem Menschen bestehende Wechselwirkung ahndengelernt hat; wie sein Gefühl und seine Ansicht, und desschöpferischen Geistes Gebilde frch geworden sind, cigen-thümliche Kraft des Lebens und der Belebung, der jugend-lichen Blüthe und der männlichen Befruchtung, in sichtragend; darf wohl keiner schildern wollen, nachdem erselbst in ,,Dichtung und Wahrheit" (Tübingen >8rr fll),mit unbeschreiblich kindlicher AnMuth und menschlich hoherAllscitigkeit, es sich und anderen zu erklären versucht hat-Von unzweydcutigcn Erfolgen seines Wirkens sind wenig-stens einige so offenkundig wahrzunehmen, daß ibrcr, nichtals vorübergehender Erscheinungen, unbedenklich gedachtwerden kann. Durch Wundcrmacht einer nicht angelern?
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