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Darstellung Theilnahme zu gewinnen und zu steigern; auchfür den sich leicht bewegenden Gcsprächsstyl hat er unver-kennbare Anlage. Seine Sprache ist gefällig, aber wederrein und streng richtig, noch frey von blendendem Schmuckund verführerischem Spiele mit Gegensätzen. Durch den„Alcibiades" (17S1 fll.) trug er zu allgemeinerer Verbrei-tung der Liebhaberey an geschichtlichen Romanen viel bey;für diese nicht lobenswerthe Zwittergattung arbeitetenspäterhin mit großer Thätigkcir Benedicte Naubart,Ignaz Aurelius Fehler u. m.a., schwerlich zu rei-nem Gewinn für Littcratur und Geschmack; wenigstenswurde geschichtlicher Wahrheitssinn dadurch gefährdet. Diebeschwerliche Schaar der Verzcrrer des ritterlichen Lebensaus dem Mittelalter, die wild abcntheuerlichen Spuck -Mord- und Räubergeschichten schlössen sich daran an. —Als anmuthige Erzähler sind noch Eh. L. Heyne undFriedr. Schulz sst. 1798^, jener wegen der schon er-wähnten „Bagatellen", dieser wegen „Moritz" G786)und „Leopoldine" (1791) auszuzeichnen. Von neuerenSchriftstellern haben wenige einen so ausgebreiteten Leser-kreis gefunden, wie Aug. Lafontaine, von dessen frü-heren Arbeiten besonders „Rudolph von Werdenberg"(179Z), „Clara du Plessis" <>7Sä), „Quinctius Hey-meran von Fläming" (1796 fll.) und die ersten Bände der„Familiengeschichten" (>797 fll.) in gutem Andenken stehen;unter den beliebteren können F. Laun oder F. U.Schulz,Fr. Rochlitz/ Gustav Lindau, I. C. L. Haken,Franz Horn, Fr. Kind :c. namhaft gemacht werden.
Höheren Federungen genügten, welche mit Uebcrlegen-heit der Kunst oder des Gefühles den Roman zum Zauber-spiegel frey philosophischen Dichtergcistes gestalteten; mehrehaben durch eigenthümliche Geistesstärke, durch Neuheit,