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2 (1819)
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erstrebt wurde; das beurkunden seineGedichte", welcheI. H. Voß herausgegeben (Hamburg >733; verb. 1804)und mit einer sehr anziehenden Lcbcnsgeschichte des früherblüheten Dichters begleitet hat. Ihm gebühret unterTeutschlands geachtetcsten Lyrikern eine Stelle. In sei-nen, ans des Herzens Fülle entquollenen Oden und Lie-dern vcrsinnlicher sich die Kraft der weichsten Zärtlichkeit;meist sind sie ausdrucksvolle Gemälde süß schwermüthlgcrSchwarmerey und feiern die Seligkeit flecklosen Seelenfrie-dens; bey wohltlmcndem Bilderreichthume und bey man-nigfaltigen Spuren der reifsten Geistesbildung, haben sieimmer das eigenthümliche Gepräge anspruchloser Natür-lichkeit und kindlicher Einfalt; aber auch die Ergiessungenlyrischen Frohsinnes sind meisterhaft; selbst scherzhafteLaune, so fremd sie der vorherrschenden Stimmung diesesGemüths scheinen mag, war dem Dichter nicht versagt.Mehre seiner Gesänge, namentlich das Maylied (-771),die Elegie auf ein Landmävchen (>774), die Trinklieder imWinter und bey Rheinwein (1776), die Elegie bey demGrabe meines Vaters (2776), die Seligkeit der Liebenden,Liebenspflichten, und Aufmunterung zur Freude (1776),behaupten sich in verschiedenartigen gesellschaftlichen Krei-sen als beliebte und geachtete Volkslieder. Die Sprachehat vollendete Reinheit; der vielgestaltige Versbau istkunstgemäß vortreflich. Johann Heinrich Vo ß ausSommersdors im Meklenburgischcn lgeb. >7Z>^ bestandheldenmnthig heiter harte Prüfungen in seiner Jugend,nie zögernd das Fortschreiten zum Höheren des geistigenLebens, immer den Tüchtigeren in seiner Umgebung sichanschliessend und mit Liebe festgehalten von denen, mitwelchen er befreundet wurde, von den Edelsten seinerdeutschen Zeitgenossen als Biedermann, als kunsterfahrncr

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