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ratur und auf wohlverdiente Feier ihres Namens imKunstkreise dankbarer Nachkommen erworben. Es beseeltesie das Hochgefühl für Edles und Schönes, fromme Liebefür Natur, Vaterland und Volk. Sie ehrten die Herrlich-keit des Alterthums, ohne kalt und unempfänglich für dasTrefliche der neueren Zeit zu scyu; sie huldigten dem Ver-dienste sclbststündigcr Eigentümlichkeit, wo sie es fanden;es erschien ihnen als Bcdürfniß und Aufgabe der Zeit,das Beste der Vergangenheit, als wahrhaftes Vesttzlhum,der teutschcn Knnstwelt anzueignen, den Sinn für dasHöhere zu befruchten, durch Kunstgenuß auf geistige undsittliche Veredelung des Vaterlandes zu wirken. Darumhingen sie mit heißer Liebe und kindlich treuer Verehrungan Klop stock, dem Vater der teutschen Begeisterungfür das sittlich Göttliche in der Kunst. Das Grundwcsenihres Kunstglaubens offenbaret? sich zum Theile in jugend-licher Keckheit, als sie im ersten Jahre ihres Vereins denGeburtstag des unsterblichen CangcrS des Messias feier-ten id. 2 Jul. 1773z und lyrisch heiter Wiela nd's komi-sche Erzählungen den Flammen übergaben; welches muth-willige Feuergericht dem Herausgeber des OcstcrreichischenBeobachters nicht bekannt gewesen zu seyn scheint; sonstwürde er dem Nachspiele des Wartburgsfestes im I. 18,7eine minder gehässige Deutung gegeben und sich der nicht be-neidenswertsten Ehre überhoben haben, den Prolog zuStourdza's rollhauslerischen Verleumdungen der teutschenHochschulen zu verfassen. Daß die Genossen des Hainbundesden Neichthum, die Fügsamkeit, den Adel der hehren Mut-tersprache mit strengem Ernste und scharfer Umsicht beach-tet haben, bedarf wohl kaum erwähnt zu werden; undwas die tcutschc Metrik an kuustgcmäßer Bereicherung undgesetzlicher Bcsiimmtheitdurch Voß, Stolberg, Hölty