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schuldet, ihn harter als viele andere traf, sehr erschwerten.Er scheint daher einigen Anspruch auf die schwer zu bewil-ligende Ausnahme von der Regel zu haben, welche beyWürdigung des Kunstwerkes die Persönlichkeit und dasgesellschaftliche Verhältniß des'Künstlers unberücksichtigtläßt; Bürger muß, wenn er nicht ungebührlich viel anseinem Werthc verlieren soll, mehr nach Anlagen, Vor-sähen und Bestrebungen, als nach seinen Leistungen beur-theilt werden. Seinen Beruf zum dichterischen Leben undWirken entschied eine lebendig regsame Einbildungskraftund ein weiches warmes Gefühl; er empfing leicht, ver-band schnell und richtig, und gestaltete mit rascher Liebedas Gegebene zu seinem künstlerischen Eigenthume. SeineTarstellung beweget sich mit jugendlicher Frischheit undKeckheit, greifet unmittelbar in, oft sehr glücklich vergegen-wärtigte Kreise und Augenblicke des wirklichen Lebens einund gewinnt durch wirksame Bilder und Worte Anschau-lichkeit für Viele. Er hatte umsichtig beobachtet und ge-forscht über das Gemeinsame des Eindrucks, über Störungund Erschwerung des Volksthümlichen, über den der ge-mischten Mehrheit zusagenden Ton und Styl der redendenKunst; er kannte die Sprache genau und hatte Gewaltüber ihre Neichthümer; sein Ohr war für Wohllaut geübt.Bürger würde einer unserer besten Volksdichtcr gewor-den seyn, wenn seine Fortbildung durch freudigere Um-gebungen und Verhältnisse begünstigt worden wäre; demZiele, welches er auf der von ihm betretenen Bahn er-strebte, würde er näher gekommen seyn, wenn er mitEntäußerung herkömmlicher fremdartiger Gelehrsamkeitund Bildung und mit Vermeidung blendenden Schmuckes,sich reine Volksthümlichkcit der Ansicht und wahrhaft edle