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2 (1819)
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dcn sind. Gesenberg hatte schon durch liebliche, idyl-lisch-lyrische Spiele einer nach griechischen Mustern gebil-deten Einbildungskraft in den von Lessing gepriesenen„Tändeleyc!i"»7Z9 fll.) über welche seine „Prosaische Ge-dichte" (17Z9) leicht vergessen werden konnten, nicht gerin-gen Ruhm erlangt, als er den kritischen Weg betrat undthcils um allgemeinere Anerkennung des reichen Werthesder Volkslieder, theils um richtige Würdigung der alterenbrittischen Dichter, besonders Shakespeares und seinerZeitgenossen, theils um Einführung der altnordischen Dicht-kunst sich wohl verdient machte- Das that er in der, vonseinem Univcrsitätsfreunde, Jacob Friedrich Schmid taus Blasienzelle sgeb. 1700; st- d. 2 Marz i7l)6ch zuleztPastor in Gotha, bekannt durch patriarchalische Idyllen„Poetische Gemälde und Empfindungen aus der heiligenGeschichte" (1759s, später durch die metrische Uebersetzungder Horazischen Oden (1776) und durch Kirchenlieder(»779 fll.), herausgegebenen Wochenschrift „der Hypochon-drist" (176Z); und mit gehaltvoller hervortretender Eigen-thümlichkeit, in dcn „Briefen über Merkwürdigkeiten derLitteratur" (Schleswig >766 — >770. 4 Th.), woranauch Klopstosk, Sturz und andere einigen Authcil ha-ben; sie enthalten weniger Bcurtheilungen neuer Schriften,als ästhetisch - kritische und geschichtliche Betrachtungen undAndeutungen, wozu dieselben Veranlassung geben, Berich-tigungen vorgefaßter Meinungen/ Würdigungen der min-der bekannten nordischen Litteratur und Vergleichungcn äl-terer und neuerer Dichtwerke. Er war es, der durch das,I. A. Cr am er's Lob feiernde „Gedicht eines Skalden"(1766) die nordische Mythologie in die vaterländische Dicht-kunst einführte und den freyen altgermanischen Bardentonerneute. Dieses Bestreben, das Einheimische oder das ihm