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2 (1819)
Entstehung
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gebreitete, Vieles begründende, Mchrcs erkräftigcnde,das Edelste andeutende und vorbereitende litterärischeThätigkcit ging von kühnfreper, an Lessi n g- 2Sin ckel-ni a n n'sehe Ansichten und Urtheile sich anschliessender Pole-mik ans. Die Fragmente „über die neuere teutsche Lilte-ratur" (1767; NA. >768. 3 Th. 8.), kritisch-ästhetischeZergliederungen neuerer Litteratur-Erscheinungen, For-schungen über Sprache, über Wesen und Grundsätze derKunst, Vcrgleichungen des Alten und Neuen, eigegthüm-liche Ahndungen und Winke; und die meist gegen Klotzgerichteten, vielseitig reichhaltigen „Kritischen Wälderoder Betrachtungen die Wissenschaft und Kunst des Schö-nen betreffend, nach Maasgabe neuerer Schriften" (Riga,76?. 3 Th. 8.) bezeichnen in ihrem oft stürmischen Feuerjugendlicher Heftigkeit den Gang der Betrachtung, Bewe-gung und Richtung seines Geistes und den sich immer voll-ständiger entfaltenden Keim, aus dem sein Streben erklärtwerden kann. Alles, was er wollte und that, gewann inwenigen Jahren eine fester und gediegener ausgebildete,ihm selbst Heller bewußte und Allen, welche empfänglichenSinn für solches Streben haben, erkennbare Einheit; ver-folgt wurden die Spuren der in Aeusserungen der Erkennr-niß und des Gefühls, in Worten und Bildern, in Sagenund Meinungen, in Einrichtungen und Umwälzungen, mitvielfachster Mannigfaltigkeit zu Tage brechenden innerenKraft des Menschen; mit Heller Umsicht freudiger Liebewurden alle Erscheinungen aufgefaßt, welche den Glau-ben an diese eigenthümliche Kraft des Menschen und andie, immer im Kreise ihrer Naturgränzen fortschreitendeVervollkommnung des menschlichen Geschlechts zur lieber-zeugung erheben können; hingewirkt wurde darauf, daßdie gemeinsame Grundlage alles dessen, was dem Mcn-

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