Druckschrift 
2 (1819)
Entstehung
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184
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freysinm'g, selbstdeukend, erstrebend Wahrheit und Rechtzum Helle der Menschheit, an deren höhere Bestimmung erglaubte. Seine Schriften, besonders die begeistertevomTode für's Vaterland" (>761) und dievom Verdienste"<1766; oft), hell und kräftig gedacht, in einer oft sinnvollneuen und kühne», freilich nicht durchaus strengeren Fo-dcrnngen der Richtigkeit genügenden Sprache geschrieben,lassen ahnden, was er bcy männlicher Reife geleistet habenwürde; sie sind von F. Nicolai (B. 176g fll. 6TH. 8.)gesammelt worden. Noch nahmen F. G. Rcsewitzlgcb. 172Z; st. 1806 s, als eklektischer Erziehungsschriftstellerbekannt, und I.D. Grillo fst. 17K6Z Anthcil.

Endlich unternahm F. Nicolai, unterstützt von vie-len Gelehrten in allen Gegenden Teutschlands/ die bis indie ersten Jahre des igten Jahrhunderts fortgesetzteAll-gemeine tcutsche Bibliothek" (Berlin 1760 fll.)/ daraufberechnet, daß sie die Trennungen im vaterländischen iftt-tcratur-Verkehre beseitigen, die Ucbcrsicht des gesammteuschriftstellerischen Znstandes erleichtern, und richtigere An-sichten verbreiten helfen solle. Auch ist diese Absicht inmehrfacher Beziehung nicht unerreicht geblieben; in wieweit zum Frommen des eine Bevormundung zulassendenVolksgeistes, lehret die Geschichte des folgenden Geschlech-tes. Die schnellesten Folgen traten für die deutsche Theo-logie ein, welche von schädlich oder unhaltbar befundenenVorurthcilen befrcyt, damit aber auch zugleich immer zufrühe dem Willkührspielc schwankender Vernunstkraft hin-gegeben wurde; die Entkräftung, ben Bielen der Verlusteines altväterlichen Gefühles, was bald aus den gebildete-ren Kreisen des teutschen Volkslebens zu entweichen anfing,ist von schmerzlichen Erfahrungen und Nachwehen begleitetgewesen. Der Ernst des teutschen Gcmüths ging jezt von