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alter als classisch gelten und die von ihm eingeführte philo-sophische Kunstsprache bar sich behauptet. — Zu gleicherZeit erfolgte eine auffallende Veränderung in der Behand-lung aller Thcile der Gelehrsamkeit. Ata thematische Studienhatten durch Leibnitz und seine Nachfolger neues Lebengewonnen; die gründlichere, des Geistes Sclbstthätigkcitnährende Beschäftigung mit Philologie wurde von D Cortesst. 1721Z, von dem unerreichbar flcijsigeu I AlbertFabricius fst. 1707 s!, von dem wackeren Bens. He-derich ist. 17459 von I.F. Christ sst. 1756s!, von I. M.Gesner ist. «761s und I.A. Ernesti fft. >7Ürsj geför-dcrt; Geschichie fing an als wesentlicher Bestandlhcrl dcSöffentlichen llntcrrichts betrachtet zu werden. Die theologi-sche Wissenschaft nahm durch I Franz Buddcus sst. 1729seinen geschichtlich philosophischen, durch Joh.Alph. Tor-ret i n (st. > 7^7) und P e t. W erenfels sst. 1740s! einen mildund frcy forschenden, durch I. Gust. Iieinbeck sst. 1741zeinen Wölfisch ^philosophischen Charakter an. Für die ge-schichtliche und humanistische Bearbeitung der Ncchtsgclchr-samkeit sorgten Nik. Hier. Gundling sst. 1729 s!,I. P. v. Ludewig sst. 1743 s! und JG. HeinccciuSsst. 1741s!. Für die Arzneywisscnschaft gingen durchGeorg Ernst Stahl's sst. 1734s! psychisch-dynamischesund Friedr. Hofmann's sst. 1742s mechanisch-dyna,niisches System ganz neue, die folgenreichsten Ansichtenauf. Diese fruchtbare Umstaltung des litterarischen Lebensverbreitete sich hauptsachlich von den teutschcn Hochschulenaus, von Leipzig, Jena, Hclmstädt, Altorf, vor allenanderen von Halle; nach dem Muster der hallischen Uni-versität wurde die zu Göttingen si7?4; eingeweiht d- 17Sept. 1727s! neu gestiftete eingerichtet, welche bald durchVerein ausgezeichneter Gelehrten in allen Fachern, Philo--
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