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Reichhaltigkeit und mit musterhafter Vollständigkeit undGenauigkeit dargestellt. Als Nachtrag ist anzusehen:.,Hc>rronäuii> Helium grammatieals Deutouum 3irtigui5-simum; Wunderbarer ausführlicher Bericht, wclchergc-stalr vor langer als zwcytausend Jahren in dem altenTeutschland das Sprachregiment gründlich verfaßt gewe-sen" (Br, 167Z. 4.), worin die ursprüngliche Selbststän-digkeit der Muttersprache verfochten wird. SchottelsGedichte sind von geringer Bedeutung, mit Ausnahme ei-ner großentheils herrlichen, gedankenreichen, kräftigenElegie „der Nymphe Germania Todesklage" (Br. 1640.4.), welcher neben den besten dichterischen Werken dieserZeit eine Ehrcnstelle gebühret. Auch Daniel Morhvfaus Wismar sgeb. akZy; st. d. Zo Jun, 1691Z, Professorzu Kiel, hochverdient um Littcraturkunde, ein mittelmäßiggcr Gclegenheitsdichtcr und Epigrammatist, kämpfte inseinem „Unterricht von der deutschen Sprache" (Kiel >682;Leipz 1-702; 1718. 3,) für ihre alterthümliche Ursprüng-lichkcit und reine Selbstständigkeit und bereicherte die ge-schichtliche Kcnutniß davon. Johann Bödikcr, Rectordes Cöllnischen Gymnasiums in Berlin ist. 1695 z gabverständige „Grundsätze der t, Spr." (Cölln a. d. Spree>590.8. oft) heraus, welche nach Verdienst von Vielenlange Zeit als Hauptbuch gebraucht worden sind; und ingleichem Geiste verfaßte der unstete Spate, Casvarvon Stielen aus Erfurt fgeb. 16Z2; st. 1707z, einschätzbares etymologisches Wörterbuch unter der Auf-schrift: „der teutschcn Sprache Stammbaum und Fort-wachs oder T. Sprachschatz" (Nürnberg 1691. 4.), worinviele alte Wörter in das Leben zurückgerufen und zu Ehrengebracht, viele Wurzelwörter glücklich ausgemittelt,freilich aber Uebertreibungen in behaupteter Ursprung-