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einige vortreflichc. Seine „Apophthegmata d. i. der Tcut-schcn scharfsinnige kluge Spruche" (Straßb. 1626 f. Z Th8.; vcrm. v. I. L. Wcidner. Leiden >6/,4. 5 Th. 3.;Amstcrd. r6Z3 f. Z TH. 22.; ausgezogen in: Sinnrcdcn derT. Lpz. i3ro. 3.) sind eine für Sprache und Sittenge-schichte gleich reichhaltige Sammlung merkwürdiger Lebens-züge, gesunder Einfalle und hcimatblicher Witzspiele. InAnsehung wackerer deutscher Gesinnung ist JesaiasRempler von Löwen halt ihm gleich zu stellen;das „erste Gebüsch seiner Reimgedichtr" (Straßb. 1647.3.) enthält kraftige Rügen vieler Misbränche und Schwach-heiten, welche Unheil und Schande über das Vaterlandgebracht haben. — Den acht Opitzischcn Ton hat vielleichtKeiner so getroffen, wie Andreas Scultetns anSBunzlau, der sehr jung als Gymnasiast in Breslau ^1642?)verstorben zu seyn scheint. Sein dichterischer Nachlaß,welcher auf unsere Zeit gekommen ist und ausser einigenGelegenheitsgedichten, in dem „Blut-schwitzenden Tods-ringcndcn Jesus" (Br .4.), „Friedens Lob- und KriegesLcidgcsang" (i64r. 4.) nnd „Oesterlicher Triumphpo-saunc" (B. >^42. 4.) besteht, beurkundet einen wahrhaftlyrischen Geist, gediegene Starke der Gedanken und männ-liche Schönheit der, freilich nicht ganz reinen Sprache;zum Naturmaler war der Jüngling vorzüglich geschicktund er würde in reiferen Jahren das Harte seines Aus-druckes, das Prunken mit Gelehrsamkeit, und üppige Aus-wüchse als fehlerhaft erkannt und zu beseitigen gewußthaben. Sein Andenken ist von G. F. Lcssing (Sch.Gedichte. Braunschw. 177^8-; Nachlese v. I. G. Fach-mann. Breslau 2774; Zweyte N. v. H. Scholtz. das.»733. 3 ) unter uns erneuert worden. Auch SibylleSchwarz aus Greifswalde hatte nicht geringe Hoffnnn-