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1 (1818)
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Unter den Geschichtswerken begegnet uns manchestrefliche, zum Beweise, daß ihre Verfasser sich einesfesteren Strebens und einer bestimmteren Richtung beyihren Arbeiten bewußt waren; leider haben die wenigstenbey der Mitwelt Eingang gefunden oder finden können;mehre sind erst in neueren Zeiten nach ihrer Vcrdienst-lichkeit anerkannt worden. Zu den in ihrem Zeitaltergeachteteren Geschichtschreibern gehöret der vrlthätigeHeinrich Pantaleon aus Basel fgeb. 1522; st. i5g5Z,der in seinemHeldenbnch teutscher Nation" (Basel»568; 1678. 3 F.; vorher lateinisch »565) das Anden-ken verdienter Männer des Vaterlandes in treuen Schil-derungen zu erhalten suchte; seine Sprache hat ungemeinviel Treuherzigkeit; auch ist die von ihm verfaßteBe-schreibung der Stadt und Grafschaft Baden im Ergow"(B. 167g. 4.) nicht ohne Verdienst; und seine Ueber-selzungen derSleidan'scheu Zeitgeschichte" (B.>556.F.) und der H erber stein'schen Nachrichten von denMoscovitcrn (B. >563; 1667. F.) wurden viel gelesen.Die Geschichte der Schweiz wurde von JohannRumpf(st. >566; und meisterhaft sowohl in Ansehung des ur-kundlichen Stoffes, als der treffenden Ansichten undUrtheile, so wie der naiv gediegenen Sprache, vonEgidius Tschudi aus Glarns (geb.i5c>5; st. d. 28Febr. >672; bearbeitet; sein classisches Chronikon ist erstin neueren Zeiten (Basel »?3st ff. 2 Fol.) und nur zumTheile durch den Druck bekannt gemacht worden. Sohaben wir auch erst in unseren Tagen (Königsberg 1812Fol.8. B. st.) Lucas David's aus Altenstein (geb.»5o3; st. »533;, durch Reichhaltigkeit und Urkundlichkeitdes Inhaltes, Rechtlichkeit der Gesinnung, und bidcrbeKräftigkeit des Ausdruckes auszeichnetePreußische Ehro-

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