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1 (1818)
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ten große Geschäfte, vorzüglich in Augsburg und Nürn-berg, Froben und Oporin in Basel, Commelinin Heidelberg, Egenolph und Wechel in Frankfurt amMain u. s. w.; eine regelmäßige Bücher - Messe und einVerzeichnis? der auf ihr ausgcboteucn Waarcn mußte baldnothivcndig befunden werden. Ucbcr Arbeiten ingelehrter Sprache für gelehrte Zunstgcnosscn wurde derGebrauch der Muttersprache nicht verabsäumt; die unzäh-ligen Flug-und Gelcgcnheits-Schristcn, welche dieKirchcn-vcrbesscrung und so viele ihr verwandte öffentliche Ange-legenheiten veranlaßten, waren fast sämmtlich in tcutschcrSprache abgefaßt; und auf Erörterung und festere Bestim-mung ihrer Grundsätze und des ihr eigenthümlichen Geistesund Wesens wurde durch Unterricht, Bcyspiel und Bücherhingearbeitet. Luther und viele seiner Freunde undSchüler leisteten in dieserHinstchtTreffliches; als Musterersetzten sie die schulgercchte Vorschrift. Und selbst diesewurde nicht ganz entbehrt; Valentin Jkelsamerließ eine für jene Zeit brauchbare tcutsche Sprachlehre(o-O. u. I.; vielleicht 1S26. 8.) hervortreten; HansFabriciusnützliches Büchlein einiger gleichstimmen-der Worte" (Erfurt 1ZZ1. 8. ) bctrift zwar zunächst nurdie Rechtschreibung, beurkundet aber besonnenes Nach-denken und tüchtige Forschung; und an ähnlichen Hülfs-mittcln und Unterrichtsversuchcn war kein Mangel. Derfür Sprache und geschichtliche Volkskunde gleich ergiebigeSchatz tcutschcr Sprüchwörtcr, worauf schon HeinrichBebel aufmerksam gemacht hatte, wurdcvon Jo-

hann Agrieola flZaZz und von Seb. Frankmit beredter Liebe und gründlicher Einsicht bearbeitet.

Wie empfänglich die tcutsche Sprache für wissen-schaftliche Veredelung, wie geschickt sie zu Wissenschaft-