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angestrahlct von dein schnell wachsenden Dämmerlichte dessich äußerer Beschränkung entziehenden freyen Selbstge-branches der Vernunft. Großartiges Selbstgefühl undteutsche Mannhaftigkeit ist in den Thaten und Bestrebun-gen der Jakob und Hartmuth von Cronenberg,Franz von Sick in gen, Götz von Berti chingen,Georg Frunsbcrg, SchartlinvonBurtenbachund Anderer nicht zu verkennen, wenn schon ihr Leben mitdem nothwcndig befundenen und in seinem Erfolge alsnützlich erkannten Zwangszustande der Rcichsvcrfassnngoft in Widerspruch erscheint und nach bestehenden Nechts-grundsätzcn misbilligt werden muß. Mit Gesinnung undHoffnung schloffen sich viele Edle dem zum Bewnßtscynseiner Gerechtsame erstehenden Volke an; so WilibaldPirkhcimer, Dieter ich von Plcningcn, Hansvon Sternberg, Jonas von Stockhanscn undandere. Doch hat sich in keinem Ritter dieses Zeitaltersdie Allmacht teutschen Freyheitsgesühlcs und der jedeirrdische Rücksicht hcldenmüthig zurückweisende heiligeIngrimm über dessen Bedrückung und Verkümmerung soallein waltend im Denken und Handeln, so ganz dasSeyn und Leben durchdringend und regierend erwiesen,als in Ulrich von Hutten lgcb. st. d. 2> Au-
gust 162?;, dem wahrhaften Vorläufer Lnther's unddem begeistertesten Kämpfer für dessen Sache. Kaumwar er in das Jüllglings-Alter eingetreten, als ihn dieentschiedenste Abneigung gegen Möncherey und Kloster-zwang ergriff, dem er und sein Freund Crotus Nnbia-uus durch Flucht aus Fulda lrZasif sich zu entziehen wuß-ten; deshalb verstoßen von seinem hartherzigen Vater,war er sich selbst überlassen und der launigen Willkühreines meist widrigen Schicksals. Mit gelehrten Vorkeimt-