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1 (1818)
Entstehung
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aus vertreten und, was er selbst nicht auf sich nahm, inMein rechtfertigen zu wollen. Sie sind Urkunden uner-schütterlicher Festigkeit, womit der Wahrheit nachgestrebtwurde, und welche auch den Tod für diese zu dulden ent-schlossen war; sie zeugen von des herrlichen. MannesThatkraft, Geradheit und Tapferkeit; sie erfreuen durchjugendlich frischen Muth, durch Gewaudhcit und Neu-heit , durch unerschöpflichen Rcichthum an Witz undSpott; aber oft begegnen uns in ihnen Ucbcrtrcibungcnund Derbheit, welche aller Mäßigung ermangeln, oftharter Starrsinn und schneidende Bitterkeit, auch imraschen Streiten manche Uebereilungen und Verwechselun-gen oder geschichtliche Unrichtigkeiten. Kleine Seelenund die unredliches Spiel treiben mit dem Kleinen, umihr Auge gegen Anblik des Großen zu verwahren, Men-schen, die sich ernster stellen, als sie es vor ihrem Ge-wissen meinen, mögen im Aufsuchen und Vergrößernsolcher Flecken, im Zergliedern solcher Ucbelstände sichgefallen; sie stellen damit die Armuth und Vcrsschrnmpft-heit ihres Geistes zur Schau aus; sie richten sich selbstdurch ihre richterliche Anmaaßung über Luther's Streit-leben, was seiner Zeit so ganz angehört, daß der unsri-gen kaum ein vollständiges Urthcil darüber zugestandenwerden kann. Des edlen Kämpfer's für evangelischeWahrheit und Frcyheit Hartsinn mußte wachsen mit demeigensinnigen, bald sinnlosen, bald bösartigen Wider-stände, der seinen hcllesten Wahrheiten und seinen ein-dringlichsten Belehrungen entgegen gesetzt wurde. Undsollte ein Mann nicht ergrimmen, der das ihm über allesZheucre Evangelium verschmäht und das Göttliche durchmenschliche Willkühr verunstaltet erblickte? sollte der nichtheftig scyn, der die gotteslästerische Ncrsuukenheit des