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werden; hartnäckiger Widerstand sollte ibm innere Gedie-genheit, drohende Gefahr ihm Läuterung und fortdauerndePrüfung sichern. Ohne Gegensatz der Widersacher würdedas Eine, was Noth ist, noch Wenigeren verständlich ge-worden seyn; so unterschieden sich, welche nicht scheidenwollten von dem, was ihnen hohe Weisheit dünkte, wie-wohl cs Unrath der Selbstsucht und Volksverachtnng war,und die, welche die himmlischen Worte im Herzen trugen:„Gott will, daß allen Menschen geholfen werde, daß„Alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen"; so ermas-sigtc und veredelte sich das Kraftstrcben nach Freyheit undso wurden gegen heilloses Mißverstehen und Mißbrauchendesselben verwahrt, welche minder reif waren für freyeWahrheit und innere Sclbstthatigkeit, zu gutmüthig be-quem und abhangig von äusserem Einflüsse, um aus vor-mundschaftlichcr Obhut entlassen werden zu können; sodurchdrang oft gehemmt und gefürchtet, oft nur scheinbargeschützt und geehrt, langsam und in großen Zwischen-räumen, was eigentlich nur gefunden, nicht gegebenwerden kann, die verschiedenartigsten Bestandtheile desVolkes, ging, selbst bcy fortwährender Trennung, inAnsichten und Betrachtungen über und fand geräuschlosauch im Gemüthe vermeinter Gegner freundliche Hcimath;so haben sogar im Protestantismus gegen den Protestan-tismus Freyheit des Geistes und Recht der cigenthümlich-ftcn Selbstbestimmung in Glaubcnöangelegenheiten ihreSiege gefeiert! Mögen Viele diese unumwunden dargelegteAnsicht vom Zeitalter und Wesen der Kirchcnverbcsserungeinseitig und lieblos nennen; sie ist vollständig bedingtund begründet in der ihm vorausgegangenen nächsten Ver-gangenheit ; sie führet zu der allein gedenkbaren und halt-baren Versöhnung; sie ist ans liebevoller Achtung für