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1 (1818)
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richterstattung eines Augenzeugen für Sittengeschichte er-giebig. Zu den besten und musterhaftesten Geschichts-büchern gehöret unstreitig des schon früher erwähntenDiebold Schilling'sBeschreibung der Bnrgundi-schen Kriegen" (Bern 17/,3. F.) und durch Einfalt derDarstellung und Nichtigkeit des Urtheils gefällt Peter-mann Et t er ly n zu Luzern, wo er in seiner Schwei-zer-Ehronik (Basel 1S07) als Zeitgenosse spricht. Vonentschiedener Wichtigkeit für Geschicht's- und Sprach-forscher ist derWeiß Knnig" (Wien 177S. F. m. schö-nen Holzschnitten des Hans Burgmair), welchenMarr Treizsaurw ein aus den vom K. Marimitiangegebenen Vorarveiten Gstes) verfaßte; das sorgfältiggeschriebene Werk verbreitet sich über die Geschichte derK. Friedrich's lll. und Marimilian's l. Die Reise-beschreibnngcn Schiltberger's (Ulm ist???), HansTncher's (s. Augsb. istLa sehr oft) und Bernhardvon Breyd enbach 's (Mainz istLö zc.) haben in Schil-derung und Sprache ächtteutsches Gepräge und fandendaher unter dem Bürgerstande sehr freundliche Auf-nahme.

Zulezt muß noch einer Schrift gedacht werden, welchefür die sittlich - geistige Umstaltung des teutschen Volkesvon großer Vorbedeutung war:eyn deutsch Theologia"(Wittenberg »Zi6; >6ig; Straßb. >5ill. st. u. oft), einschmuck- und anspruchlvscs, aber gehaltvolles, inhalk>schweres Büchlein, wie es heißt, von einem Geistlichenin Frankfurt am Main verfaßt. Die himmlische Wahr-heit, welche darin entwickelt wird, ist in sich selbst tiefbegründet, ergreifet das Gemüth und läßt es seine hei-ligste Bedürfnisse ahnden; über Gedanken und Darstel-lung waltet ein guter, freyer, milder, evangelischer Geist.