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renschiff (lat. heransg. vonJac. Otfer Strasib. iSio;1Z1Z. 4.; Basel >672. 8.; vertemscht von dein Miuori-tcn Joh. Pauli, das. >52». F.) und einem Gegenstückdazu, „das Schiff der Pcnitcnz und Bnßwürkung" (lat.,612.4.; tcutsch, Augsb.1614. F.), Predigten in siebenThcilen (Angsb. 160L; 1610. F.), „von dem mensch-lichen Baum" oder Warnungen gegen Wollustsünden(lat. 16 >4; tcutsch »621. F.), eine Postill (1622 Fol.)und das reichhaltige „Buch Granatapfel" (Str. -6ia;»5r>. F.), worin Kanzelvorträge und erbauliche Abhand-lungen zusammengestellt sind. An Tiefe wissenschaftlicherSittlichkeit und glaubiger Anerkennung des inneren Lichtsist ihm Tauler freilich sehr überlegen; aber in Eindring-lichkeit der Warme und Kraft und in tüchtiger Handha-bung der Sprache stehen sie einander ziemlich gleich; ingenialer Acusscrlichkeit und weltlicher Gewandtheit behaup-tet Geiler den Vorzug. — Auch gab es schon vor ihmim Lchrstyle und in der Erzählung Prosaisten von entschie-denem Werthe. Albrecht von Eyb oder Abe sstarb2486z, Domherr zu Bamberg und Eichstadt, Archidiako-nns zu Würzburg, ein aufgeklärter, weltcrfahrncr, vicl-lbelcsener Manu, hielt in überraschend reiner, feiner undgeschmeidiger Sprache, dem Ehestand eine Lobrede („Obeinem Manne sey zu ucmcn ein celichs weyb oder nicht?"2472. Fol.; Nürnberg 1472. 4.; Augsb. 1472; 2474.Fol. und noch drcymal im roten Jahrh.), voll lehrreichunterhaltender Erfahrungen und einsichtsvoller Nach-schlage, ausgestattet mit Zeugnissen und Beyspicleu ansalteren und neueren Schriftstellern; die eingeschaltetenNovellen sind meisterhaft erzählt. Auch darf desselbenVerfassers fleißig zusammengetragener „Spiegel der Sit-