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1 (1818)
Entstehung
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gnügungen, aber auch im Familienkreise und in einsam-licher Zurückgezogenheit fand geistige Einwirkung aufdasselbe statt; und des geschichtlichen und sittlichen, deSernsten und lustigen Stoffes bot des bunteren Lebens viel-seitige Betrachtung, die regere Sehnsucht nach demBesseren, die Vergangenheit und Gegenwart in reicherUcberfülle dar. Die gesellschaftlichen Vildungsmittclhatten sich vervielfältigt; Reisen in entferntere Gegendenwurden gewöhnlicher; des Auslandes Abentheuer undKunstfrcuden wurden eingebürgert; Lebensverkchr, wech-selseitige Mittheilungen, Austausch der Gedanken, derBedürfnisse und Genüße wurden durch Messen und Jahr-märkte, Wallfahrten und Fürstenfeste erleichtert; dasBücherabschreibcn war seit Einführung des Lumpen-Pa-pieres (und Nürnberg hatte schon 1Z90 Papiermühlen)niindcr ausschließlich auf Klöster beschränkt. Dazu kamunn die folgenreiche Erfindung der Buchdrnckerkunst durchJohann Guttenberg in Straßburg und Mainj14436 bis 14S4Z; in lezterer Stadt von Faust und Schöf-fcr zu hoher Vollkommenheit gebracht und von da auSschnell ls. 1462z über ganz Teutschland verbreitet. DieseKunst gewährte Anfangs nur dem kirchlichen, dem zünf-tig-gelehrten Geschäftsleben und dem lateinischen Uuter-richtswcsen Vortheile, schloß sich aber bey ihrer Verall-gemeinerung und bey wetteifernder Anwendung auf allesMenschliche den Volksbestrebungen an und wurde diesenförderlich. Mit Recht fluchten ihr engherzige Gewalt,Haber und Finsterlinge; sie halfdcn selbstsüchtig mißbrauch-ten, auf Grundfesten der Unwissenheit und Knechtschaftruhenden Alleinbesitz geistiger Obergewalt stürzen; um-sonst versuchte die früh li4L6z in Mainz eingeführteCcnsur ihre Wirkungen zu hemmen. In Menge ging aus