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1 (1818)
Entstehung
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Nähe und Ferne nach allen Richtungen hin; sorgsameErhaltung und Vervollkommnung vorhandener Erwerbs-mittel, willige Aufnahme und gcschikte Benutzung neuer.Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten des Lebens wurdenin eben so reicher Fülle aus der Fremde eingeführt, alsder Väter alter Brauch und bewährte Grundsätze fest undin Ehren gehalten. Bey sonstiger mannigfacher Verschie-denheit in äusseren Verhältnissen hatte die staatsbürger-liche Gesinnung der städtischen Gemeinde, wenn dieseauch aus altbürtigen Geschlechtern und zünftigem Mittel-stände zusammengesetzt war, im Wesentlichen Einheitoder engvcrschwistcrte Aehnlichkeit; über Aufrechthaltnngder Verfassung und Sicherstellung der Unabhängigkeit,im Hasse und Widerstande gegen ritterliche Anmaaßungund Raubgier, in Abneigung gegen lateinische Vornchm-thnerey und gelehrte Selbstsucht und Herrschlust war dieMehrheit einverstanden; auch näherte sich in leitcndenAn-sichten ein kleiner Theil des Gelehrtenstandes, die vonRudolfAgricola fst. 1Z08.Z, Johann Reu chlinlst. ,Z22,f und anderen Ehrenmännern angeführte Huma-nisten-Schule, dem Kraftwillen des Volkes und machtemit ihm gegen der Scholastiker Dünkel und Geschmacklo-sigkeit oder gegen Obscuranten-Despotie gemeinschaft-liche Sache.

Es war also ein, dem Umfange nach sehr bedeuten-des und fortschreitend wachsendes, der Empfänglichkeitund Tüchtigkeit nach achtbares Publikum vorhanden, fürdessen Belehrung und Unterhaltung, Erkräftigung undErmunterung zum Guten, Warnung und Verwahrunggegen das Schlechte gearbeitet werden konnte; in derKirche und in Trinkstuben, bey Zunft- und Gilden-Ver-sammlungen, bey gemeinsamen Feierlichkeiten und Ver-