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daß des Volkes Gefühl, Glaube und Anhänglichkeit amhcimathlichen Boden erstarkten, konnten sie gedeihen; ausdieser Wurzel zogen sie ihre Nahrung. Tie Kunsigcsialtder teutschen Dichtwerke wechselte; die Gemüthskraft,welche sich des Stoffes bemächtigte und in seiner Betrach-tung verweilte, blieb unverändert. Als die ritterlicheEigenthümlichkeit vorübergegangen und die Farbe ihrerBildcrwelt verbleicht war, wurde die Freude am dichte-rischen Kunsispiele unter der bürgerlichen Menge allge-meiner und wußte den angemessenen Ausdruck für ihreAnsichten und Bestrebungen zu finden. Es war keinneuer, fremder Kreis, in welchem sich das Volk geistigbewegte; bey dem öffentlichen Prnnklcbcn der Großenkonnte es von thcilnchmendem Genuße an ritterlicherDichtkunst nicht ausgeschlossen scyn. Die Umwälzungder Gedanken und Gefühle durch die, für das Innere derMenschheit zauberisch-wirksamen Krcuzzüge war ihm mitdem Adel eben so gemeinsam, wie Erinnerung an derAltvodcren Großthaten, und vaterländisches Selbstge-fühl. Dichterische Thatigkeit und Forschnngsliebc warenbey beiden vorhanden, nur zu verschiedenen Zeiten imMaaße der Ausbildung und in der Richtung auf Gegen-stände der Anschauung sich unterscheidend; wie sie dieübernatürlichen Getriebe des Ritterlebens nicht mehrerspähetcn und sich weniger romantische Abentheuer ansdem durch Begeisterung für Waffenehre befreundeten Aus-lande aneigneten; so fanden sie zur Uebnng und zumGenüsse ein weites Feld in den Geheimnissen des christ-lichen Glanbens, in den immer mannigfaltigeren Erschei-nungen des häuslichen und öffentlichen Lcdens, in derbieder-frommen Sorge für Gottesfurcht und Rechtlich-keit, für Zucht und Erbarkeit. Das Wundersame gestal-