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1 (1818)
Entstehung
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oft üppiges Hoflcbcn gewahrte. Die frcycil Größereund angesehenen Lchuhcrreu, trotzend auf den Ruhm ihrerGeschlechter, erkannten als würdigsten Beruf, ihre schonselten durch Frommhcit und Hoheit der Gesinnung er-mäßigte Freyheit zu vcrtheidigen und von mehren Seitenbcdrohete Gerechtsame eifersüchtig zu bewachen; vielenahmen, aus misgünstigem Wetteifer mit de» an sicheremäußeren Ausehn ihnen überlegenen Landesherren, Bitter-keit und Harte, als leitende Grundsatze des Handels anund wurden zu wilder Gewaltthütigkcit und gesetzloserSclbsthülfe geneigt. So entfremdete sich der Herreustandden Künsten des Friedens und dem geistig veredelten rit-terlichen Lebensgenüsse; rohe Willkühr begann bey derMehrheit desselben vorzuwalten und sein Thatendurst,sonst in kühn- abcntheuerlichen Ritterfahrtcn gestillt,artete in gesetzwidrige Fehdelust und Ranbbegicrde aus.Der Einigungspunct für großartige Bestrebungen desritterlichen Geistes war vcrlvhrcn.

Rudolf's von Habsburg folgerichtige Dcmüthignn-gen der kleinen Selbstherrscher beschleunigten das Sinkendes Adels, für dessen altbürtigc, durch Herkommen gehei-ligte Anrechte keine dem umgewandelten Staatslcbcn an-gemessene edlere Richtung gefunden werden konnte; seineUnbändigkeit wuchs, je tiefer er fühlte, was er vcrlohrenhatte, je mehr ihn die Begünstigung der Landesherren er-bitterte und je weniger des Rcichsobcrhauptcs offenbareSorge für Erweiterung seiner Hausmacht mit dessengesetzlicher Beschirmung äußerer Ordnung und Sicherheitin Einklang war. Der Unwille der wasseutrotzigcn Großenwarf sich auf die Städte, welche seit dem HohcnstaufischenZeitalter durch vermehrte Gerechtsame, Gcwerbficiß undHauoe.sverrchr zu fortschreitend größcrem Wohlstaude