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Tode dem Hohenstaufen Conrad IV. zugeeignet wurde;die weltlichen Begebenheiten werden aus dem PantheonGottfrieds von Vitcrbo eingeschaltet. Das oft abge-schriebene Werk, welches Gottfr. Schütze aus einerungenauen und unvollständigen Uffcnbacher Handschrift(Hamburg >779. >781. 2 B. 4) herausgegeben hat, istfür Sprachforschung wichtiger als für Kunstgenuß; dieSchöpfungsgeschichte und die Betrachtungen über Körperund Geist, Gut und Böse haben die meiste anziehendeEigenthümlichkcit. Es wurde durch den Tod des Verfas-sers vor Beendigung des dritten Buches, mit K. Salo-mo's Absterben, abgebrochen und von Heinrich oderJohann von München im vierzehnten Jahrhundertbis auf das Zeitalter Carl's des Großen fortgeführt.Rudolf's vertrauteste Freunde waren Ulrich vonTnrheim und Conrad Fleck; der lezterc hat sichdurch das in Müller's Sammlung befindliche anmu-thige Gedicht Flore und Blauschefur, nach dem Franzö-sischen des Ruprecht von Orbent, eine späterhin inVoccaccio's Filocopo und auch teutsch für das Volkbearbeitete Geschichte, bekannt gemacht. Zu derselbenZeit lebte der Strickcre, ein ungemein fleißiger Uebcr-setzer und gewandter Vcrarbcitcr fremder Erzähluugs-stvsse; seine Darstellungen gefallen durch (Wichtigkeit undfromm-tngcndsamen Sinn; Mehres aus seinem Fabel-buchc, die Welt, haben die Brüder Grimm in den/Alt-tcutschen Wäldern (B. 2 und 3) zur öffentlichen Kundegebracht; viele Novellen sind im Kvloczaer Coder enthal-ten. Ein aus aller französischer Quelle geschöpfterschlicht-epischer Bericht von Carl's des Großen Zug nachSpanien flehet in Schilter's Thesaurus (B. 2.); undmanches andere von ihm lieget noch in handschriftlichen