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Spannung des Gemüths und Bewegung der Phantasieunbeschreiblich fruchtbaren Kreuzzügen; und so gestaltetesich ein episches Kunstlcbcn, welches bey der, dem Volks-stamme einwohnenden rastlosen Geschäftigkeit des Geistesund seiner Empfänglichkeit für ritterlich-großartige Bil-der und Vorstellungen, bald die kräftigste Gediegenheitund einen immer weiteren Kreis gewinnen mußte. DerVersbau dieser Dichtwerke unterschied sich durch dieAllitcration oder Wicderhohlung derselben Mitlanter amAnfange der auf einander folgenden Wörter und bestandin achtfüßigen Jamben, bis im Anfange des drcyzehnteuJahrhunderts der Alerandriner herrschend wurde. Auchgab es schon vor dem Ende des zwölften JahrhundertsRittcrbüchcr in ungebundener Rede. Das älteste Dicht -Werk der Art, was wir kennen, ist das Buch der Brit-toueu sv. nZ5?Z, eine Sammlung dichterischer Sagenvon den ältesten englischen Königen; um dieselbe Zeitwurde der Roman vom Löwenritter bearbeitet und derTrouvcre Gasse feierte im Raoul die NiederlassungRollo's und seiner Waffenbrüder in der Normandie.Daran schließet sich eine lange Kette wundersam aben-thcucrlichcr Rittergcschichten an, deren Inhalt auf drcygroße Sagenkreise zurückgeführt werden kann. Der erste,bey weitem reichhaltigste und beliebteste, hat seine Wurzelauf englischem Boden und dehnet sich nach allen Wclt-gegenden aus; ein zarter geschichtlicher Faden bleibt er-kennbar, an welchen die ersten Sagen-Ringe aufgcreihetworden sind; sie haben aber so reichen Schmuck erhaltenund so viel Gewicht durch neue selbstgeschaffene, auSriesig vergrößerter Wirklichkeit und gränzenlos ungebun-dener Dichtung mannigfaltig zusammengesetzte Bilder,daß er nicht vermogte, sie zu tragen und zu halten. Im