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1 (1818)
Entstehung
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Dicnstmann Fricdrich's des Streitbaren in Steiermark,dessen Vorfahren ihre Burg bey Ehur in Granbündten ver-lassen, sich nach Tyrol begeben und in Bötzen niederge-lassen halten, führet mit gutem Grunde den Bcynamendes Fröhlichen; unversiegbare Heiterkeit ist der Quell sei-ner Dichterkraft; immer äussert er sich srey und wohlge-mnthct, im Gefühle glücklicher Liebe und ritterlicherMannhcit; Sprache und Versbau haben bcneidcnswcrtheLeichtigkeit; des daktylischen Flügelschlages ist er Meister;seine edelc lyrisch-epische Schöpfungsgabe hat L. Ticckin verjüngter Gestalt seines Franendienstes s>2st6junter uns hervortreten lassen. Mit ihm wetteifern insüfer Begeisterung, froher Gemüthlichkeit, wie in reihen-der Mannigfaltigkeit und Lebendigkeit des Ausdruckesund Silbcnmaaßcs seine Zeitgenossen Heinrich vonNugge aus dem Thurgau, Schenk Ulri ch von Wiu-terstetten, Jakob von der Warte, und der eben-falls im Gebrauche des Daktyls glückliche Christianvon Hamlc. Gegen Ende des Jahrhunderts sindunter mehren anderen bemerkenswerlh: der Tauhuscrfi265j aus Thannhausen in Baieru, der viele Abentheuererfahren, viele Länder gesehen, große Menschenkenntnißerworben und ausgebreitete lateinische und welsche Ge-lehrsamkeit sich angeeignet hatte. Seine Lieder strömenvon inniger Empfindung und sinniger Betrachtung über;der Sprache sind oft französische Worte beygemischt.Dieser Dichter klaget schon über Hartherzigkeit der Gro-ße», deren Unterstützung er in seiner Hülflosigkeit vergeb-lich m Anspruch genommen haben mag. Reinmar vonZweier, wahrscheinlich des vorhin erwähnten Rein-mar des Alten Sohn, scheint im Oesterreichischenerzogen worden zu seyn und am böhmischen Hofe Otto-