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1 (1818)
Entstehung
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scheds, eines gewöhnlich nur in seinen Schwachheitenund Anmaaßungcn gekannten Mannes, und seiner Schwei-zerischen Gegner Bodmer und Brcitinger an. Mitämsiger Liebe, nnd, wie immer, das Bessere und Rechtescharfsinnig erspähend, Gold von Schlacken ausscheidend,Verwirrungen entwirrend, neue Ansichten nnd Ergeb-nisse andeutend, forschte und erklärte unser unsterblicherLcssing. Und als Klopstock, Herder, Göthc,Wieland, Johannes Müller der Herrlichkeit unse-rer kraft - nnd kunstreichen Vorzeit mit begeisterter Wärmegehuldigt hatten, wurde von Eh. H. Müller, H. Mei-ster, I. Eh. Adelung, Eschcnburg, Gräterundvielen anderen rasch und uucrmüdet gesammelt, Verges-senes und Ungekanntcs an das Licht gezogen, DunklcSerläutert; aber besonders in neuester Zeit mit überwie-genden Ergebnissen für Stoff und Würdigung seiner Ge-staltung, für Aufstndnng des Zusammenhanges im Sagen-kreise, für gehaltvollere Sprachkunde, zum Thcil mitgelungener Zergliederung und Veranschanlichnng des dich-terischen Volksgefühls im Keim und in der Blüthe, vonden Gebrüdern A. W. und F. Schlegel, L. Tieck,G örre 6, Gebrüdern I. und W. C. Gri m m, Docen,G. F. Ben ecke, F. H. v. d. H ag en, I. G. Büsch in gund mehren. Ungeachtet dieser dankbar anerkannten Reg-samkeit bleibt noch gar viel zu leisten übrig. ZahlloseDenkmäler und Urkunden liegen in tcutschen und aus-wärtigen Büchereycn, welche aus dem Staube hervorge-zogen oder doch benutzt und verarbeitet werden müssen;denn strengere Auswahl ist zu wünschen, damit das Wich-tige dem minder bedeutenden nicht zu lange nachgesetztnnd die öffentliche Thcilnahme nicht erkältet werde. Unserealte Hauptwerke erwarten kritische Sicherstellung ihres