zwingt sich, als wenn er sagen wollte: St. (Still!)indem er das, was folgen sollte, den Leser selbsthinzu denken läßt." — So weit Vitringa, s. Ickbeck. 7A., wo xr noch auf 4 Blättern bis zuEnde des Capitels die schönste praktische Bemer-kungen macht, die ein Prediger bey Behandlungdieses Textes gebrauchen kann.
Nun noch Eins:
Was ich oben geschrieben habe, ist eben so,als wenn ich oder ein anderer jetzt sagte : Wengdu, o Gojt! mir beyffehen wirst, wenn du meinen IWirkungskreis erweitern, und deine Hand mitseyn wird; wenn du mich vonLeibcs-und Seelen,schwachen befreycn wirst, die mich bisher daniedergedrückt haben: (dann will ich für meine übrigeLcbcnstage mich ganz deinem Dienste widmen.Ich poill für die Wahrheit arbeiten, und bis zumletzten Athemzug deine Gnade pxeisen, die in mirSchwachen mächtig ward.) Solches Vorsatz undWunsch meines Herzens wird der himmlische Va-ter gewiß erfüllen. Er wird (darf ichs sagen?)mein Gebcth und sehnliches Wüixschen lassen ein-treffen." Und thut er das, so wiro mein Alterseyn wie meine Jugend, und ich werde in meinenletzten Tagen noch Früchte bringen, die da blcibemIoh. 15, 16. ja ich werde einen Hi ip m c l au fErde n haben. Denn der ist wahrtich uns allen
be-