VIll.
Kritisch- exegetische Bemerkuixg über denFluch Noah-, i Mos. ?, 2.5.
^0 wie wir jetzt diese Stelle im hebräischen Textund in den Uebcrsetzungen lesen . steigt uns immerdie Schwierigkeit auf, wie es komme, daß, dader böse Ham jene schnöde Tbat begangen hatte,doch in dem gerechten und weissagenden Fluchnicht er selbst, sondern nur sein Sohn C am rangedacht werde. Zu welcher Spöttcrey dis einemenglischen Freygeist *). Anlaß gegeben hat, kannman bey Michaelis lesen. Indessen heißt es auchhier wie überall: IgnurraNvnern yrmooüatcwcmckata lootio, und die Sache bekommt gleicheine andere Gestalt, wenn man nach Pflicht diegöttliche Kritik zu Rathe zieht. Nämlich manbemerkt, daß vor Alters, und als die griechischeb'cbersctzung gemacht ward, v. an Statt Ca-naan, der Name seines Vaters Ham oderCham gestanden habe. So hat es die AldinischeAusgabe der griechischen Bibel, und so fand es
Holmes
") Dein Lord Bolingdrode.
Möchte ick doch alle junzc Tbcoloacn zun: Studiumder Kritik anfeuern können. Ich habe dadurch dicucr-wickelten Knvwn gelöstt.