XVII.
Bemerkung über den falschen GottesdienstJerobeams. i Kon. 12, 26 —3?.
^s ist wol der Mühe werth, daß man von derUnternehmung Ierobeams, da er in Israel einenneuen Gottesdienst gestiftet, sich einen deutlichenund berichtigten Begriff mache. Denn hier siehtman in einem Beyspiel, was es hcisse, in Reli-gionssachen weiser als Gott seyn wollen.Man sieht, wie Politik und Hcrrsch su ch t einenmodischen und in die Augen fallenden Cultus, derbey sinnlichen und fleischlichen Menschen Bcysallerhalt, gewissenlos anrichten könne. Und endlichsieht man, wie das Erste und Zweyte Gebothvon Abgötterei) und Bilderdienst, welche dieJudenund Christen von Alters her unterschieden haben,wirklich zwey verschiedene Gebothe seycn. Weilnämlich Ierobeam nicht den Namen haben wollte,
daß
Diese zwey Gebotbe hielt der Kirchenvater Augustingegen die Praxis Ällcr Juden und Christen für Ei-nes, und warf sie zusammen: ohwvl er nichts aus-ließ. Nach dem Loncil. dtieono It. des I. 787. ,worin der Bilderdienst zuerst destätigt ward7 verlohres sich Haid ganz, halb zum Theil aus den CawchnZ-men. S. das Allerleichtcstc und Einzige Mittel, dieProtest, zu vereinigen. Germanien (Elberfeld) 1802.S. 18 — 20. — Hier zeigt sich sonnenklar, daß eszwey Geboihc sind.
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