seit erforderlich ist, daß seine Fuße auf einen wei-ter» Raum, als bisher, gestellet werden. — Iae-bcz bittet weiter um Abwendung-alles Ucbels,daß es ihm nicht Schmerzen machen mö-ge. Auch darum döxfen wir bitten, weil wir unsselbst zu lieben verpflichtet sind. Matth. 26, gyDenn die sich mit Fleiß selbst Pein machen, odersich Krankheit wünschen wollten, handelten sehrthöricht und unnatürlich, weil doch niemand je seineigen Fleisch gehasset hat. Also wünscht mansich Gesundheit, Ruhe, Bcfreyung von Schmerzund Seelenkummer, damit man immer seine vonGott befohlene Geschäfte verrichten könne, Kurz,wer den Zweck will, — Gott so wyl als derMensch der muß zugleich die Mittel wollen.
Nun, wie gesagt, von diesem Gebeth fehlt amSchlüsse der erforderliche Nachsatz, und ^6 folgtsogleich darauf: Und Gott ließ kommen,was er bath. Dis ist ein Beweis, daß der Mannredlich war, weil Gott seine Wünsche erfüllte. 1Ioh. 5, 14. Denn den Demüthigen gibt erGnade, wie er v-m Hochmüthigen widersteht, dieihm im Gebeth gleichsam keine gute Worte gebenwollen. Und gewiß, ich muß aus Uebcrzeugungsagen: Ich halte es für die höchste Unart und Re-bellion , die Gott nicht ungeahndet wird hingehenlassen , daß unsere Philosophen gar n icht bethen
Wyk-