Geschlechtsrcgistern zu ewigen Tagen stehenmußte. Den der kindliche Sinn strait eben sodarin durch, wie im 117 Psalm die hohe Freudeeines (wie ich glaube) Kindes, das vom GeistGottes getrieben ward. Nämlich es ist so zu fas-sen: Iaebez bcthete in der Einsamkeit, wie di?fromme Hanna, die ihr Her; vor dem Herrn aus-schüttete. Indem er dieses that, und die erstenWorte, worin er fein Bedürfnis; Gott vortrug,eben ausgesprochen hatte, überfiel ihn ein heiligerSchauer, die kindlichste Dcmuth und Wchmuth,daß er das Uebrige vor Scham und heiliger Freudenicht aussprechen konnte. Er behielt also den Vor-satz des Herzens, der ohnehin vor Gott bloß undentdeckt war, bey sich. Gott aber verstund ihndoch, und auch er verstand sich selbst gewiß. Eswar daher dis Stillschweigen bey ihm ein feierli-ches Gelübde, und war statt eines Eides. Dennes gibt Umstände, wo man sogar schweigend lautruft, daß wenigstens Gott es höret, der die Her-zen forschet— und das ist genug. Dann heißtes: Am Schweigen werden die erkannt, die Gottim Herzen tragen. Dis ist die wahre Adorationund Unbethunz, die der Staubmensch wie der Se-raph droben dem Heiligen, der uns Vater ist,darbringt. So lesen wir, daß Gott am rochenMeer, als Moses und Israel in der größten Angst
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