Druckschrift 
1,1 (1803)
Seite
215
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- Sl)

Schein anbringen wollen, weil die Menschen durchden Schein in Religionssachen sich tauschen undherum führen lassen. Gewiß schallte auch ihm dasWort in den Ohren: Höre mein Volk, ich willunter dir zeugen. Israel du sollt mich hören, daßunter dir kein anderer Gott sey und du keinenfremden Gott anbethcsi: wie es Ps. 81, 9- lo.und bcy Moses und überall hieß. Also wollte ersicher keine Abgötterei) stiften noch ein solch schwe-res Verbrechen an sich kommen lassen, denn da-vor erschrak jeder Israelit, der noch etwas Gefühlhatte. Erst spät unter Ahab ward im KönigreichIsrael durch die gottlose Iesabel, die Tochter desKönigs zu Zidon, die Abgötterei) oder derBaalsdicnst, der zu Zidon war, in Israel ein-geführt. Und diesen samt dem Hause Ahab undalle Baalspriestcr auszurotten wurde Ichu vonGott gesandt. Doch heißt es von ihm, daß ernicht von dem Gottesdienst Icrobcams abgelassen,der Israel sündigen machte. Also Abgötterei)sollte das nach der Vorspiegelung Jerobeamsn i ch t seyn, Bilderdienst aber war es gewiß, weiler unter den Kälbern die Gottheit, den Iehov»vorstellen wollte. Indessen hieß es klar im 2.Geboth: Du sollt dir kein Bildniß noch irgendein Gleichniß machen, weder des, das obenim Himmel ist (also auch nicht vom Gott des Him-mels