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ein Gotteshaus werden sollte, wo er Gott vonAllem, was Gott ihm schenken würde, den Zehen-tcn geben wollte. S. i Mos. 28,16—22. Wie ervis nach Cap. Z5, 6. 7., als er da eine neue Er-scheinung Gottes hatte, auch getreu erfüllet hat.Da nun von jener Zeit her dem Orte eine gewisseHeiligkeit beygelegt ward, so wars dem Ierobeamleicht, von diesem Bethel die Leute zu beredenund sie zu beruhigen. — Dan aber, die nördlicheStadt am Ende des Landes, wählte er darum,weil da vormals daö Bild des Micha, welchesihm die Daniter nahmen, aufgerichtet gewesen,das aber, wo nicht eher, doch gewiß unter Davidweggethan worden war. Da nun solch ein Aber-glaube und Anhänglichkeit an dergleichen Ortein den Herzen der Menschen bleibt, so diente auchdiese Stadt zu seinen Absichten trefflich. Gnug,Ierobeam ist für alle Zeiten ein Muster worden,wie mans anzufangen habe, um die Religion alsTriebfeder und Dienerinn in der Staatsmaschinezu gebrauchen.
Es fragt sich also: Was sind die Kälber ge-wesen , die Ierobeam zu Bethel und Dan errich-tete, und was sollten sie vorstellen?
Man darf glauben, daß er allem den schönsten
Schein
wieder ei» Beweis für die Bibelgeschichte aus demgrduen Alterthum. S. zVitlii.^eZ/xriecs P2Z. m. 145«