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1,1 (1803)
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206
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freventlich das Gesetz ? Mos. 27, 15. übertrat,und daß ein Levit um des Brotes willen sich zurPriesterschaft bey dessen Götzenbild bequemte; daßein Stamm oder doch ein großer Thcil davon denfalschen Dienst von jenem annahm, und dadurchdas Rcligionsvcrderbcn verbreitete: das sind allesZüge von einer tiefen Vcrsunkenheit des Volkes.Eben so ist es die Schandthat der Bürger zu Gi-bea, welche der Stamm Benjamin für eine Klei-nigkeit ansah, und darüber in einem wüthendcnKrieg, den Gott zu aller Strafe verhängte, bey-nahe ausgerottet ward. Cap. 19. und 20. Wor-auf dann zuletzt noch mehr erbärmliche und ver-kehrte Dinge folgten, wodurch die Menschenrechtegckränkct und neues Blut vergossen wurde: wie bisam Ende im 21 Capitel mit Mehrcrem zu lesen ist.

Aber auf Eins möchte ich hier vorzüglich dieLeser des Buchs aufmerksam machen, und vis istein Hauptzweck desselben, der uns in unfernTagen wichtig seyn muß. Dis Buch soll nämlichuns anschaulich lehren, daß wir feindliche Ueber-wältigungcn, die wir glauben nicht von jenen ver-dient zu haben, besonders wenn sie vorzüglich drü-ckend sind , der höhern Schickung zuschreiben unduns unter Gottes gewaltige Hand demüthigcn ler-nen. Um eurer Sünden willen, heißt es, seydihr euren Feinden verkauft worden. Ies. 50, l.

Wer

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