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wie des Friedens ist. Da nun die andernStämme sich willig zu dieser Weisung Gottes be-quemten, so lehret vis, daß wahre Patrio-ten, die mit andern ein Volk ausmachen, auchverpflichtet seyen, an der Ruhe des gemeinschaft-lichen Staates zu arbeiten. Denn das Beßte deSStaats befördern, muß überall das erste Gesetzund die Grundregel bey allen Handlungen seyn.Wer dieses nicht bedenkt, sondern lieber dem Ei-gennutz, der Rache und andern unlautern Paßio-nen und Absichten frohnt, der verdient gar nichtein Freund des Vaterlandes — ein Pa-triot — zu hcissen.
Der Schluß des Buches ist auch vor andern inunsern Tagen dem Kenner wichtig und belehrendworden. Wann es nämlich von Cap. 17 — 21.viermal heißt: Zu der Zeit war kein König (Re-zent) in Israel, wie das die Richter, und — be-sonders Verletzte, der große Samuel— waren,und ein jeder that, was ihm recht däuchte. Dietraurigen Belege dazu machen uns beym Lesenstaunend und betrübt, und erinnern uns an Solo-mons Worte: Wo die Weissagung aus ist— woUnwissenheit einbricht, weil keine Lehrer sind —°da wird das Volk wild und wüste. Wohl darumdem Manne, der das Gesetz handhabet Spr. Sas..29, ig. — Gewiß die Dinge, daß ein Micha so
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