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1,1 (1803)
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205
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wie des Friedens ist. Da nun die andernStämme sich willig zu dieser Weisung Gottes be-quemten, so lehret vis, daß wahre Patrio-ten, die mit andern ein Volk ausmachen, auchverpflichtet seyen, an der Ruhe des gemeinschaft-lichen Staates zu arbeiten. Denn das Beßte deSStaats befördern, muß überall das erste Gesetzund die Grundregel bey allen Handlungen seyn.Wer dieses nicht bedenkt, sondern lieber dem Ei-gennutz, der Rache und andern unlautern Paßio-nen und Absichten frohnt, der verdient gar nichtein Freund des Vaterlandes ein Pa-triot zu hcissen.

Der Schluß des Buches ist auch vor andern inunsern Tagen dem Kenner wichtig und belehrendworden. Wann es nämlich von Cap. 17 21.viermal heißt: Zu der Zeit war kein König (Re-zent) in Israel, wie das die Richter, und be-sonders Verletzte, der große Samuel waren,und ein jeder that, was ihm recht däuchte. Dietraurigen Belege dazu machen uns beym Lesenstaunend und betrübt, und erinnern uns an Solo-mons Worte: Wo die Weissagung aus ist woUnwissenheit einbricht, weil keine Lehrer sind°da wird das Volk wild und wüste. Wohl darumdem Manne, der das Gesetz handhabet Spr. Sas..29, ig. Gewiß die Dinge, daß ein Micha so

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