fang lehren, wie es in der Welt gehe, wenn ver-diente, nicht bloß patriotische, sondern auch reli-giöse Männer, deren Gebothe und Wandel überallVorschrift waren, aus der Welt weggehen. Dennwie bald verschlimmerte sich nicht der Zustand desVolkes Israel, als Josua gestorben war, der esöffentlich und mitWürde erklärte: Ich und meinHaus wollen dem Herrn dienen. Jes. 24,15. Denn wo das Oberhaupt des Volks, auchwenn er Held und Kricgsmann ist, sich also er- ^klärt, da können Götzendienst und Laster nicht somit volleflpStrom einbrechen, als wo dergleichenHauptdämme verschwunden sind. Und hierzu istauch die Regierung des Königs David Beleg, der >ein Feind des Götzendienstes und der Heucheley, !und Freund von Religion und Tugend war.
Weiter lehrt dis Buch, daß Gott ein Gott derOrdnung sey, und daß selbst in einem föderativenVolksstaat Einer präsidiren, und der Anführerseyn müsse. Wie denn hier nach Josua Tod, deraus Ephraim war, der Stamm Iuda und dessenFürsten zum Haupt der Stämme erkläret wurden.Das war noch keine Herrschaft über die andernStämme, die Iuda sich anmaßen, und dagegen dieandern tief unter sich setzen konnte. Sondern eswar von Gottes Seiten eine nöthige und nützlicheAnstalt, weil Er ein Gott der Ordnung, so
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