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Herz verstockten, und in der Verblendungund Hoffnung eineS guten AuSgangS Israelfeindlich entgegen zogen. Denn folgt zuletztder Zweck GotteS: ES geschah, auf daß er sieverbannetc, und ihnen keine Gnade wiedcrführc,fondern sie dieselbe — alS der Ausrottung würdi-ge Leute — vertilget?»: wie dieses Iehova demMoseS gebothen hatte. Nun zur Sache.
DaS Volk Israel war von AlterS her einHjctenvolk gewesen, die in der Regel nicht aufEroberungen ausgehen, sondern sich mit Weidefür ihre Hcerden begnügen, welcher sie nachgehen.Wie solche Nomadcnstämmc auch ihr cigncS Rechthaben, weil sie gleich andern von jedem unabhän-gig sind. Sie konnten also nach diesem Hirten-recht, das noch jetzt überall im Orient gilt, dieWcidcorte, selbst im Lande der Cananiter, dasolche niemandS Eigenihum sondern gemein sind,sich zueignen und abweiden lassen, ohne jemandzu fragen, oder ihn in seinen Rechten zu beein-trächtigen. So haben noch jetzt die *) Stämmeder Araber im großen Felde Iesrecl, mitten unterden OSmannen, die Herren von Palästina sind,ihre Wohnung und Aufenthalt. Und hierauf be-zieht sich auch, waS MoseS 5 Mos. 2, 29. demKönig Sihon sagen ließ. Ob also die Israeliten,
die
S. Büschings Asien / z. Ausg. S. 468.