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hat, ist der Umstand, daß cr von jeder der 6Weiber, die er zu Hebron nahm, nur EinenSohn hatte, und von den übrigen, die cr zu Je-rusalem nahm, noch y Söhne. Die Könige aberwaren darum nach mehreren Söhnen begierig,weil in jenen Zeiten oft der ganze Königliche ,Saame durch die Grausamkeit der Feinde vertil-get ward, da denn einer wünschte, daß doch end-lich noch ein Sprosse von ihm übrig wäre, um iseinen Thron zu besitzen. Vergl. 2 Chron. 22, 1.Also hat auch David sich hier vom rechten Wegevergangen, wiewol vis seinen Zeitgenossen nicht ^so auffiel, weil es fast gemeine Sitte der Könige iworden war. Ich rede aber hier vom richtigen 'Wege, den das Gesetz zeigt und sage nicht mitden Juden, daß David zu entschuldigen sey.
Nur Eines wird man meiner Erklärung mitSchein einwerfen, nämlich dieses: Daß doch derfromme Hohepriester Jojada, der gewiß das Ge-setz verstand, wie er selbst dessen Ausleger war, jMal. 2, 7., dem jungen Könige Joas zwey Wei- ^ber gegeben habe, 2 Chron. 24, z. Ich antwor- !te aber, daß er ihm diese Weiber wol nicht aufeinmal und zugleich, sondern die zweyte etwaein Jahr nach der ersten gegeben habe, als es einschlechtes Ansehen gab, weil er von der ersten ent-weder noch kein Kind, oder nur eine Tochter ge-zeugt